Bereits seit einigen Jahren weisen kanarische Unternehmer, die an der Herstellung von Aloe vera, die auf der Inselgruppe produziert wird, beschäftigt sind, auf die (skrupellose) Verwendung der “marca canaria” für die Erzielung eines höheren Umsatzes bei manchen Produkten hin.

Es ist durchaus üblich viele Cremes aus „kanarischer‟ Aloe vera auf dem Markt zu finden – eine gängige Praxis, die zum Irrtum und zum Betrug führt. Auf dem Etikett können nämlich Unstimmigkeiten zwischen der Marke „Islas Canarias‟ („Kanarische Inseln‟) und dem tatsächlichen Ursprungsort des Produkts festgestellt werden. Die „Fälscher‟ nützen aber diese Bezeichnung aus, um Aloe aus einem anderen Ursprung als die Kanarischen Inseln zu verwenden und später die Information in der Etikettierung zu verfälschen.

Die Branche weist ebenfalls auf die negativen Folgen für die „marca canaria‟ hin, die dann entstehen, wenn der Besucher ein Produkt kauft, das er zu 100 Prozent auf den Kanarischen Inseln hergestellt glaubt, dann aber bei der Verwendung feststellt, dass es sich um eine gewöhnliche Creme handelt. Es gibt nämlich viele Touristen, die sich für Produkte aus kanarischer Aloe vera entscheiden und sie dann auch mit nach Hause nehmen.